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Firefox Home für iPhone liegt Apple zur Genehmigung vor

Die Anwendung nutzt den Synchronisierungsdienst Sync. Anwendern stehen damit Lesezeichen, Verlauf und offene Tabs anderer Firefox-Instanzen zur Verfügung. Die technische Grundlage für Firefox Home bildet Safaris Rendering-Engine Webkit.

Mozilla hat die im Mai angekündigte iPhone-App Firefox Home für Apples App Store eingereicht. Die Anwendung basiert auf Firefox Sync (früher als „Weave“ bezeichnet). Der cloudbasierte Dienst synchronisiert Lesezeichen, Verlauf und offene Tabs anderer Firefox-Instanzen, egal ob sie auf Desktop, Notebook oder Handy installiert sind.

Nutzer erhalten somit auf iPhone, iPod Touch und iPad Zugriff auf ihre Bookmarks, zuletzt oder regelmäßige besuchte Websites und die während der letzten Browsersitzung geöffneten Tabs. Zudem lassen sich alle synchronisierten Inhalte mit der sogenannten „Awesome Bar“ durchsuchen, der Suchbox der Firefox-Leiste, die Autovervollständigen und Wahl der Suchmaschine verbindet. Darüber hinaus können Nutzer Links per E-Mail verschicken.

Technisch basiert Firefox Home auf der Rendering-Engine Webkit, die Apple auch für seinen Browser Safari verwendet. Damit sollte Mozilla die Grundlage dafür geschaffen haben, dass Apple die Anwendung nicht als konkurrierenden Browser ablehnt. Außerdem lassen sich zuletzt besuchte Websites nicht nur mit Firefox Home, sondern auch mit Safari anzeigen.

Laut der Projektwebsite von Firefox Home unterstützt die Software alle Generationen von iPhone und iPod Touch. Das beste Nutzererlebnis biete sich aber auf iPhone 3G, 3G S und 4. Firefox Home 1.0 werde auch auf dem iPad laufen, sei aber nicht für den größeren Bildschirm des Tablets optimiert. Auch werde das mit iOS 4 angebotene Multitasking oder die Möglichkeit, die Anwendung im Hintergrund zu synchronisieren, noch nicht unterstützt.

Unklar ist, ob und wann Firefox Home im App Store erscheinen wird. Im Fall der iPhone-Version von Opera Mini hatte Apple rund drei Wochen benötigt. Der norwegische Browseranbieter umgeht die Einschränkungen von Apples Software Development Kit (SDK) dadurch, dass Opera Mini Code nicht selbst ausführt, sondern alle Anfragen auf einen von Opera betriebenen Proxy-Server umleitet. (Quelle)

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Michael Wünsche

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