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Infinity Blade – Wie schlägt sich das Spiel?

Man sah die Demo auf der Keynote, spielte die Gratis Demo „Epic Citadel“ un die Begeisterung war groß. Kein Wunder also, dass ich das Spiel letzte Nacht, als der Download bereit stand, sofort haben musste. Als iPhone & iPad Version für nur 4,99€…Wahnsinn. Download lief auf meinen beiden Geräten gleichzeitig und ich konnte es kaum erwarten, endlich loszulegen. Hier nun meine ersten Erfahrungen.

Grafik

Dank der Unreal-Engine momentan absolut unschlagbar auf dem iPhone & iPad. Spielfiguren und Umgebung wirken realistischer. Die Filmsequenzen sind perfekt umgesetzt. Was mich immer wieder erstaunt, dass das iPhone 3GS während des Spieles ohne Ruckeln läuft. Da gibt es für den Anfang nichts auszusetzen.

Auf dem iPad fehlen die tollen Licht-und Environmental-Mapping-Effekte, weshalb das Ganze doch wesentlich weniger ansehnlich wirkt. Woran das liegt weiß ich leider nicht.

Story

Gibt es Keine (PUNKT)
Eigentlich hatte ich ein komplexes Rollenspiel erwartet aber Infinity Blade ist nur ein Beat Em Up Spiel mit Rollenspielelementen. Es geht einfach darum dem Gottkönig seine Lakaien umzulegen um dann im Endeffekt den Gottkönig selber an den Kragen zu gehen. Seine erste Spielfigur, ein Ritter, wird vom Gottkönig umgebracht. 20 Jahre später will sich sein Sohn, auch ein Ritter, rächen und wird umgebracht. daraufhin versucht sich sein Sohn zu rächen und wird, wie kann es anders sein, umgebracht. So geht es von einer Blutlinie zur nächsten. Bis man seine Waffe und Rüstung soweit aufgerüstet hat, das man den Göttkönig schlagen kann. Und wer jetzt immer noch irgendeine Handlung sucht, ich suche sie immer noch.

Spielspaß

Eigentlich nur ein wildes Rumgehacke auf den Gegner. Seitlich wegducken, blocken, draufhauen, seitlich wegducken, blocken, draufhauen…wieder und wieder. Die Schläge des Gegners sind ohne weiteres vorhersehbar und man kann denen schnell genug ausweichen. Die meisten Gegner sind am Anfang leicht, später Herausfordernder. Aufmerksame Spieler finden überall verstecktes Gold und Magie. Die Steuerung wird am Anfang des Spieles sehr gut erklärt und ist sehr gut umzusetzen.

Rüstung, Helm, Schild und Waffe kann man, vorausgesetzt genug Gold wurde gesammelt, aufrüsten. Das bringt den ein oder anderen Vorteil gegenüber dem Gegner.

Wenn man die Gratis Demo „Epic Citadel“ gesehen hatte, dann ging man bei „Infinity Blade“ davon aus, dass man sich frei in der Spielwelt bewegen kann. Das ist leider nicht so! Die Wege von einem Gegner zum nächsten Gegner werden per Filmsequenze eingespielt. Steht man vor dem Gegner hat man bis auf links, rechts ausweichen, ducken und vielleicht einen Zauberspruch anwenden keine weiteren Möglichkeiten. Gegner beherrschen 5 verschiedene Attacken, dass wird schnell langweilig. Die Ausweichmanöver gelingen nicht immer, da die Schaltflächen zu weit am Rand sitzen und man sich blind einfach zu leicht vertippt.

Wünschenswert

Füllt das Spiel mit Leben und neuen Herausforderungen. Das Grundgerüst steht. Gegner sollten Flexibler sein. Ich möchte eine Handlung haben, in der man nicht nur das Spiel spielt, sondern Lebt. Die große Frage ist eigentlich, warum man sich nicht frei bewegen darf? Hardwarerestriktionen? Das sollte in einem zukünftigen Update geändert werden. So wie bei „Epic Citadel“ bereits gesehen und erfahren dürfen.

Fazit

Ich hoffe mit meinen ersten Eindrücken ein kleinen Einblick in das Spiel gegeben zu haben. Ob sich 4,99€ für den Kauf lohnen, muss jeder selbst wissen. Ich habe gemischte Gefühle bei dem Spiel. Zum einen ist die Grafik sensationell, aber die Handlung läßt zu wünschen übrig. Daher keine wirklich klare Kaufempfehlung und man sollte vielleicht das nächste update erstmal abwarten.

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Über den Autor

Michael Wünsche

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