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Mini Jambox von Jawbone – ein kleine bunte Boomkiste im Test

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Ist klein und bunt auch gleich gut? Das will uns zumindest der Hersteller Jambox mit seiner Mini Jambox im edlen Aludesign und sechs verschiedenen Farben vermitteln. Ob die Box nicht nur gut aussieht, sondern eure Lauschlappen gehörig durchpustet, dass will ich euch in meinem Testbericht mitteilen. Viel Spaß.

Als ich das Design der Mini Jambox sah, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme. Ich bin eh ein großer Fan von externen, tragbaren Bluetooth Lautsprecher und in den letzten Monaten konnte ich dazu einige Erfahrungen sammeln. Die kleinen Lautsprecher sind natürlich nicht zu vergleichen mit den großen massiven Boxen aus Holz, die man zu Hause neben seiner HiFi Anlage stehen hat. Das sollte jedem klar sein. Hier geht es eher um ein nettes Gimmick für das Smartphone oder Tablet um es zu Hause, im Büro oder einfach unterwegs auf Reisen nutzen zu können und das Hörerlebniss zu steigern. Gibt nichts schlimmeres, als das Gequake aus den Lautsprechern des Smartphones.

Verpackung

Bei der Verpackung haben sie sich wirklich Mühe und vor allem Gedanken gemacht. Kein schnödes Auspacken aus einer bloßen Kartonage. Sondern die Mini Jambox ist doppelt eingepackt. Hat man den Slider entfernt, zeigt sich eine weitere Kartonage die man in der Mitte aufklappt. Erst danach zeigt sich der eigentliche Lautsprecher und der weitere Packungsinhalt.

Auf der einen Hälfte findet man das Audio-Verlängerungskabel, das Micro-USB-Ladekabel sowie eine Kurzanleitung in diversen Sprachen. In der anderen Hälfte sehen wir den Lautsprecher, der separat nochmal in einer Folie eingepackt ist. Was einem gleich ins Auge springt, ist das wunderschöne Design und die Farbe. In meinem Fall hatte ich mir Orange ausgesucht.

Optik und Haptik

Das spielt die Mini Jambox von Jawbone ganz sicherlich ganz weit vor in der ersten Liga mit. Ich hatte bis dato nichts vergleichbares in der Hand. Das ultra-schlanke Gehäuse ist aus einem einzigen Stück Aluminium gefertigt und liefert eine gute Kombination aus Lautstärke und Leichtgewichtigkeit. Die Bedienelemente sind aus einer Art Silicon und jederzeit sehr gut erreichbar und erfüllbar.

Auf der Oberseite befinden sind die Play/Pause sowie Lautstärke Tasten. Auf dem rechten Seitenteil sind der Power-und Pairing Button, das Mikrofon, Micro-USB-Anschluss sowie Line-In für das 3.5mm Audio-Verlängerungskabel untergebracht.

An der Unterseite sind links und rechts jeweils schmale Gummifüsse angebracht um zum einen eine bessere Standfestigkeit zu gewährleisten und zum anderen ein verkratzen der Unterseite zu vermeiden.

Auf der Vorder-und Rückseite sind Vertiefungen in Kreisform zu sehen. Während diese auf der Vorderseite eine Vielzahl von kleinen Einstanzungen aufweist, um den Klang natürlich nach „außen“ zu lassen, sind diese auf der Rückseite verschlossen.

Die Mini Jambox ist ein wahrer Handschmeichler, nicht breiter als ein „normales“ Smartphone, dafür ein Stück länger. Durch ihre Maße von 154 x 24,5 x 58 mm und einem Gewicht von 255 g passt sie in jede noch so kleine Hosentasche.

Bedienung und Konnektivität

Wie ich bereits erwähnt habe, sind die Bedienelemente selbst im dunkeln sehr gut erfühlbar. Gibt es schliesslich nicht viel davon und wurde auf das Wenige reduziert. Der Play/Pause Button ist rund, Lautstärke leiser ist ein „Minus“ und der Lautstärke lauter ein „Plus“ Zeichen. Klar, einfach und verständlich. Der Power Button befindet sich, wie bereits erwähnt an der Seite und ist durch eine leichte Anhebung leicht vom Pairing Button zu unterscheiden. Die Umsetzung von Optik und Nutzerfreundlichkeit ist hervorragend gelungen.

Das Pairing mit einem Smartphone oder Tablet ist sehr einfach. Hat man die Jambox angeschaltet, drückt man den Pairing Button und bekommt sofort eine englischsprachige Ansage, dass sich die Jambox nun im Pairing Modus befindet. Danach über das Smartphone die Jambox via Bluetooth suchen, koppeln und sich am Sound erfreuen.

Beim Ein-und Ausschalten sowie dem Pairing Modus bekommt ihr eine Audio Ansage. Also nicht wundern. Muss ich ehrlich gesagt nicht unbedingt haben, da ich ja weiß was ich gerade für eine Aktion durchführe. Zumal die Ansage sehr laut ist und man diese nicht leiser oder gar deaktivieren kann. Das ist eigentlich der einzige Kritikpunkt an der Box.

Schaltet ihr die Jambox ein oder aus, kommt ein Audio Signal, dass mich jedesmal wieder begeistert. Im Unboxing Video ist dieses zu hören. Leider kommt es nicht so gut rüber, wie im original. Kennt ihr aus dem Kino noch den Sound, wenn ein Hinweis eingespielt wurde, dass der Film in Dolby Digital ist? Fast genauso hört sich das beim Einschalten der Jambox an. Faszinierend.

Klangerlebnis

Dank des Alubody kann die Jambox natürlich ordentlich aufdrehen und bringt einen wahren Hörgenuss. Die Höhen, Mitte sitzen präzise. Lediglich bei den Bässen muss man leichte Abstriche machen. Die könnten etwas satter rüber kommen. Der Klang wirkt manchmal etwas dünn, kommt trotzdem bei hoher Lautstärke sauber rüber ohne zu überschreien oder Klirr-Effekt. Die Lautsärke ist für die meisten Verwendungszwecke ausreichend, mir könnte es noch ein wenig lauter sein. Gerade wenn man Party mit ein paar Leuten machen möchte, geht die etwas unter. Besser klingt die Jambox, wenn der LiveAudio Modus aktiviert wird. Der sorgt für einen räumlicheren Klang, muss allerdings voher erst installiert werden. Dazu ist unter anderem eine kostenlose Registrierung über jawbone.com nötig. Die Jambox läßt sich natürlich auch als Freisprechanlage beim telefonieren nutzen. Die Klangqualität wußte hier zu überzeugen.

Akku

Der wiederaufladbare Akku wird vom Hersteller mit 10 Stunden mit Bereitschaft angegeben, bei pausenloser Wiedergabe. Der Akku selbst ist relativ schnell aufgeladen. Allerdings habe ich gerade die Zeiten nicht mehr im Kopf.

Jawbone App auf dem Smartphone

Mit der Jawbone App hat man die Möglichkeit, die doch etwas nervigen Ansagen zu deaktivieren oder einfach eine andere Stimmausgabe auszuwählen. Man kann sich aber auch über bevorstehende Tagungen und Veranstaltungen informieren lassen. Hat natürlich auch Zugriff auf seinen Kalender und kann sich den über die App anzeigen lassen. Was ich am interessantesten fand, dass man eine Batterieanzeige auf seinem Smartphone bekommt und so jederzeit den Akkustand der Jambox im Überblick hat. Zu guter letzt hat man die Möglichkeit, in iTunes angelegte Playlisten in die Jawbone-App zu integrieren und von hier aus zu steuern.

[appbox googleplay com.jawbone.companion]

Fazit

Im Büro, zu Hause in kleiner Runde oder auf Reisen ist die Jambox der ideale Begleiter und das ganze noch in sehr edlem, schicken Design. Der Klang geht im großen und ganzen in Ordnung und setzt sich von vielen anderen vergleichbaren Produkten ab. Es gibt die Jambox in sechs verschieden Farben: Graphit Facet, Red Dot, Blue Diamond, Silver Dot, Aqua Scales, Purple Snowflake, Green Dot, Orange Dot und bald Yellow Dot. Der Akku sollte für 10 Stunden Wiedergabe am Stück ausreichen und bei meinem Test erreichte er die Zeiten fast immer. Das ganze hat natürlich seinen Preis und reißt mit rund 180 Euro bei dem ein oder anderen doch ein tiefes Loch in das Portmonaie.

Du willst sparen? Mein persönlicher Tipp

Wer eine preisgünstigere Alternative sucht, der sollte sich die Logitech Mini BoomBox anschauen. Diese nutze ich bereits seit 1,5 Jahren und bin immer noch begeistert. Es gibt inzwischen schon einen Nachfolger, dennoch ist das Modell immer noch top. Die Logitech Mini BoomBox ist nicht nur ordentlich laut, sondern auch das Klangspektrum ist hier sehr gelungen. Schöne Höhen und die Bässe hämmern ordentlich und der Klang bleibt bei jeder Lautstärke klar und deutlich. Für mich immer noch ein Meisterwerk und der absolute Primus unter den Bluetooth Lautsprechern. Zum Testbericht.

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Über den Autor

Michael Wünsche

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