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Navigon – Deutschland – Österreich – Italien – Testbericht

Über Ostern kam Navigon zum ersten mal zum Einsatz und musste sich gleich beweisen. Start war in Frankfurt am Main und Ziel war St.Valentin auf der Haide. Deutschland – Österreich – Italien, genügend Zeit zum testen. Eins vornweg, die Navi bringt einen an den Zielort, fragt sich nur auf welchen Strecken. Denn die Routenführung ist teilweise eher planlos.

Negativ
In Deutschland klappte alles noch sehr gut. Auch wenn im Raum Würzburg das GPS Signal aus unerklärlichen Gründen ausfiel und erst hinter Würzburg wieder zur Verfügung stand. In Österreich kannte Navigon kilometerlang die Bundesstraße B189, kurz hinter dem Fernpass, nicht. Gut das es in dem Moment keine Abfahrt gab, die wir hätten nehmen müssen. In St.Valentin (Italien) führte uns das Navi über eine veraltete Hochpassstraße, obwohl unten im Tal die Straße SS40 zum Zielort führte und diese bereits seit Jahren existierte. Das verlängerte unsere Fahrzeit um weitere 15 Minuten.

Tunnelfahrten werden im Tunnelmodus angezeigt. Allerdings wird der selbst nach einem Kilometer immer noch angezeigt, obwohl der Tunnnel schon längst hinter einem liegt. Ob Abfahrten innerhalb eines Tunnels angezeigt werden, kann ich leider nicht sagen, da wir auf unserer Strecke diesen Fall nicht hatten.

Positiv
Positives gibt es auch zu berichten. Der Positionsstandort wird zu 90% sehr genau angezeigt. Beim Grenzübertritt wird ein Hinweis eingeblendet, welche Geschwindigkeit auf der Autobahn, sowie Inner-und Ausserorts im jeweiligen Land, erlaubt sind. Die 3D Darstellung und der Fahrspurassistent sind einfach perfekt. Drei verschiedene Ziel Routen werden angeboten. Allerdings kann man auf dem kleinen iPhone Display nicht genau erkennen, welche denn die perfekte wäre. Das geht auf dem iPad natürlich um so besser.

Grenzüberschreitende Navigation klappt tadellos. Keine Verzögerung und direkte Weiterführung. Blitzer werden auch im Ausland angezeigt und hat in Italien einmal meinen Geldbeutel verschont.

Sehr nett finde ich die vielen kleinen Icons für Tankstellen, Bahnübergänge, Banken, Restaurants usw. Da haben sich die Grafiker viel Mühe gegeben.

Fazit
Im Grunde genommen ist Navigon eine gute Navigationslösung. Aber da ist noch einiges zu verbessern. Vor 2-3 Wochen wurde von Navigon das Kartenmaterial aktualisiert. Das scheint aber noch nicht perfekt umgesetzt worden zu sein. Fehlerhafte Routingführungen sind daher vorprogrammiert. Da hilft nur vorab sich über Google Map schon mal einen Überblick zu verschaffen. Für den Preis von 59,99€ kann man damit leben. Für den original Preis von 89,99€ ist das mit den oben genannten negativen Punkten definitiv zu teuer. Navigon werde ich weiterhin als Navigationslösung nutzen, da mir das Gesamtpaket besser als bei CoPilot gefällt.

Günstige Alternative ist CoPilot. Auch nicht immer 100% fehlerfrei aber die Routenführung klappt da an einigen Ecken besser.

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Über den Autor

Michael Wünsche

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