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Opera Mini 6 für iPhone und iPad erschienen

Opera Mini 6 ist in einem komplett neuen Look erschienen. Mit neu meinen die Norweger das Browsing Erlebnis, so wie man es vom Desktop Browser kennt. Neu ist eine frei konfigurierbare Startseite mit anpassbaren Favoriten sowie ein neuer Aufbau der Tableiste. Die Tabs ordnen sich als Minisymbole am oberen Bildschirmrand an. Es kann zwischen ihnen hin und her geblättert werden. Auf dem iPad sieht das ganze, durch das größere Display, natürlich um einiges übersichtlicher aus.

Drückt man lange auf einen Link oder einen Text, erscheint nun ein Kontext-Menü, in dem sich weitere Befehle wie Link weiterleiten, Text kopieren oder Schnellwahl durchführen lassen. Für Passwörter gibt es jetzt eine Speicherfunktion. Für diejenigen, die Opera auch auf dem Desktop nutzen, gibt es eine Sync-Funktion, mit der unter anderem Lesezeichen übertragen werden können. Das Retina-Display des iPhone 4 wird nun unterstützt, so dass deren Nutzer die komplette Auflösung nutzen können.

Fast schon selbstverständlich sind die integrierten Weiterleitungsfunktionen. Dabei kommen natürlich die beiden sozialen Netzwerke, wie Facebook und Twitter, zum Zug. Darüber hinaus kann man URLs auch direkt an seinen MyOpera-Account weiterleiten. Opera zufolge arbeitet der Mini 6 mit einer Datenkompression von bis zu 90 %, was sich sowohl bei schlechten Netzverbindungen als auch bei Volumenbegrenzungen schnell auszahlen dürfte. Auch die gesamte Menüführung inklusive Multitouch-Zooming geht nun weit flüssiger von der Hand.

Der von Opera zu diesem Anlass veröffentlichte Werbefilm trägt zwar nicht viel zum Erkenntnisgewinn bei, bezaubert aber immerhin durch schöne Musik…

Fazit
Die ersten Tests ergaben leider immer noch das diverse Webseiten, zumindestens auf dem iPad, fehlerhaft dargestellt werden. Warum kann Opera immer noch nicht entscheiden, ob ich per iPhone oder iPad unterwegs bin. Denn anders kann ich mir es nicht erklären, das über den Opera auf dem iPad die Webseiten in der mobile Version angezeigt werden. Beispiel: man gibt www.bild.de ein und Opera leitet die Anfrage auf www.m.bild.de weiter und zeigt es in der mobilen Variante für Smartphones an. Macht natürlich sehr viel Sinn bei einer Displaygröße von 1024 x 768 Pixel :/

Positiv aufgefallen ist der enorme Geschwindigkeitszuwachs beim Aufrufen einer Webseite. Selbst mein Browser Favorit iCab kommt da nicht hinterher. Auch wenn man die ersten ein bis zwei Sekunden denkt, da passiert nichts, ploppt auf einmal die Seite auf und ist verfügbar. Das beste daran, während im Safari Browser (iPad 1) beim scrollen die Seite erst nachladen muss um angezeigt werden zu können, wird im Opera Mini die Seite selbst beim schnellen scrollen vollständig angezeigt. Genial und vermittelt einem ein iPad 2 Gefühl.

Der Opera Mini 6 ist vor allem in den Einstellmöglichkeiten schlanker und übersichtlicher geworden. Ein, zwei klicks und man hat alles fertig. Besser gehts kaum noch. Die Zoomfunktion geht ohne ruckeln und fließend vonstatten. Zurück wieder in die Originalansicht geht mit einem Klick unten Links in der Leiste. Wenn die Entwickler es endlich schaffen, die Darstellungsprobleme diverser Seiten noch zu beheben, dann könnte der Browser eine echte Alternative sein. Aber so bleibt iCab mein Favorit. Zumal ich mit dem meine Lesezeichen über Dropbox synchronisieren und abgleichen kann.

Preis: Kostenlos | Entwickler: Opera Software ASA | Hardware: iPhone, iPod touch, iPad ab iOS 3.0

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Über den Autor

Michael Wünsche

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