«

»

Sony Ericsson Xperia ray – Testbericht

Und wieder einmal ein Ausflug zu einem Sony Ericsson Smartphone. Diesmal ist es das Sony Ericsson Xperia ray, dass ich für ein paar Tage zum testen hatte. Hier nun mein Testbericht…

Schnelles, leistungsstarkes und bildschönes Android-Smartphone: 
9,4 mm dünn mit einem stylischen Aluminiumrahmen: Entdecken Sie das Xperia™ ray Android-Handy. Erwecken Sie Ihre Videos und schönsten Momente auf dem gestochen scharfen 3,3-Zoll-Reality-Bildschirm mit Mobile BRAVIA® Engine zum Leben. Und in dem schlanken Gehäuse steckt eine ungeahnte Leistungskraft – Xperia ray ist schnell, reaktionsfähig und mit einem leistungsstarken Akku ausgestattet.

Optischer Eindruck & Verarbeitung

Das Sony Ericsson hinterlässt optisch, wie qualitativ einen sehr hochwertigen Eindruck. Da wackelt und knarzt nichts. Kein ausgelutschten Gummiabdeckungen von SIM Karten oder micro USB Anschlüssen. Das Handy fühlt sich einfach nur sexy an und kommt bei meinem Testgerät in einem schlichten schwarz daher.
Die Kamera, sowie die LED Öffnung schließen bündig mit dem Rückcover ab. Das Rückcover ist aus Plastik und gibt dem ganzen einen sehr gute Griffigkeit. So muss man bei verschwitzen Händen nicht Angst haben, dass einem das Handy aus der Hand rutscht.

An der 3,5-mm-Audiobuchse gibt es eine kleine Wölbung nach außen, die von SE so gewollt ist. Ich vermute mal, dass man im Dunkeln die Buchse schneller für sein Kopfhörerkabel finden kann. Das beste daran, es sind 3,5mm. Somit kann man fast alle gängigen Kopfhörer dran stöpseln.

Das Display ist ausreichend dimensioniert und perfekt für die Größe des Handys. Natürlich könnte das Display einen Tick größer sein. Das würde wiederrum auf die Gesamtgröße vom SE Xperia gehen und nicht jeder will unbedingt ein großes Handy haben, sondern eher was kleines für die Hosen-oder Hemdtasche.

Am Xperia ray befinden sich lediglich drei Hardware Tasten. Zum einen die Power und zum anderen die Home, sowie die Laut/Leise Tasten. Zwei Tasten zur Menüführung sind als Touch-Tasten realisiert, die auf Drücken mit Vibration reagieren.

Display

Schärferer Kontrast. Lebendigere Farben. Auf dem 3,3-Zoll-Reality-Bildschirm (16`777`216 Farb TFT / 854 x 480 pixels WVGA) mit Mobile BRAVIA Engine aus kratzfestem Mineralglas wirken die Videos und Fotos wie lebendig. Und nicht nur das, selbst der Homescreen wirkt gestochen scharf. Die Farbübergänge sind ohne sichtbare Farbschattierungen. Texte werden äußerst scharf dargestellt. Mit bloßem Auge kann ich keine Pixelkanten sehen. Selten so ein brillantes Display gesehen. Da kann sich sogar mein iPhone 4 dahinter verstecken.

Intuitive Navigation – einfach den Bildschirm berühren, hin und her wischen, alles geht ohne jegliche Verzögerung vonstatten. Die Druckpunkte sind auf dem Display sehr präzise gesetzt.

Automatische Drehung: schnelles Wechseln durch Drehen des Handys aus dem vertikalen in den horizontalen Modus.

Tastatur & Steuerung

Links und rechts unterhalb des Displays gibt es einen „zurück“ und „Untermenü“ Button. Beim Sony Ericsson Xperia mini noch die größten Kritikpunkte, hat sich das bei Xperia ray komplett geändert. Denn die Tasten reagieren genau dann, wenn Sie sollen und nicht bei jeder noch so kleinsten Berührung. Ansonsten funktioniert die Eingabe per Tastatur Bildschirm (Touch). Bei fast allen aktuellen Smartphones die gängigste Variante. Im Querformat per QWERTZ Tastatur und im Hochkantformat als 12 Tasten Tastatur. Wobei ich das QWERTZ Format persönlich vorziehe und damit schneller schreiben kann.

Menü

Android 2.3.3 ist installiert, wobei mich nach dem Einschalten des Handys eine Systemmeldung begrüßte, dass ein update der Firmware zur Verfügung steht. Da dies ein Testgerät ist, habe das nicht gemacht. Ansonsten findet man sich in Android sehr schnell zurecht. Auch für Laien wie mich, die ansonsten nur iOS nutzen. Auch wenn mir Android immer noch zu sehr verschachtelt ist, dass ist wie immer aber Geschmackssache.

Kommunikation im Allgemeinen

WLAN Netz suchen, Passwort eingeben, kurz warten und schon kann es losgehen. Ist das WLAN einmal bekannt, geht der Verbindungsaufbau beim nächsten Mal innerhalb von 2 Sekunden. Getestet habe ich das unter anderem mit meiner heimischen FRITZ! Box und mit meinem mobilen WLAN Router von Vodafone. Wer kein WLAN zur Verfügung hat, dem steht GPRS/EDGE oder 3G zur Verfügung.
Twitter, Facebook, Google Talk ist alles schon mit an Bord. Damit ist man gerüstet für die gängigsten Social Networks.

Noise Shield filtert die Umgebungsgeräusche heraus, interessantes Feature. Freisprechen über das Handy kennt sicherlich jeder und darauf muss man nicht weiter eingehen.

Ein verbinden via Bluetooth mit meiner Autofreisprechanlage klappte auf Anhieb. Die Sprachqualität ist um Längen besser als mit einem Bluetooth Headset.
Konnektivität

Das Handy muss natürlich irgendwann mal geladen werden. Dafür und zum synchronisieren mit dem PC via Exchange Active Sync gibt es einen Micro USB Anschluss. Die Verbindung ist schnell hergestellt und die Synchronisation kann beginnen (getestet unter Windows 7). Während der Synchronisation wird das Handy weiterhin geladen.

Akkuleistung

Diese wird vom Hersteller im Standby mit 440 Stunden angegeben. Wie wir alle wissen, sind das natürlich mehr oder weniger nur Richtwerte, die meistens nicht zutreffend sind. Mein Akku war voll aufgeladen und ich musste nach 2 Tagen bereits wieder neu laden. Ich hatte aber auch WLAN, 3G und die automatischen Synchronisationen via Twitter und Facebook, sowie Push für Email aktiv. Das zieht natürlich ordentlich am Akku. Das Handy habe ich seit 7 Tagen nun im Flugmodus aktiv gehabt und der Akku war noch ¾ voll. Problem dabei, dass Handy ist im Flugmodus mehr oder weniger natürlich nutzlos, wenn erreichbar sein will und muss.

Kamera

Blende – f/2.4, HD-Videoaufnahmen (720p), Rote-Augen-Korrektur, Fotoleuchte, Geo-Tagging, Video-Stabilisierungsfunktion, Bildsensor mit verbesserten Imaging-Eigenschaften und 8.1 Megapixel…um nur einige Punkte aufzuführen. Das beeindruckt schon ordentlich.

Die Fotos wirken auf den ersten Blick ganz ordentlich, dass sollte bei einer 8.1 Megapixel auch zu erwarten sein. Aber beim Betrachten auf dem PC und beim vergrößern der Fotos wird man sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Fotos in voller Auflösung wirken eher matschig und unscharf. Da wird einem schnell aufgezeigt wo dem CMOS Sensor seine Grenzen liegen. Man kann und darf eine Handykamera nicht mit einer DSLR Kamera aus dem Mittelklassen-Segment vergleichen. Ich als Fotograf neige immer sehr schnell dazu.

Im Gesamteindruck sind die Fotos jedoch von sehr ordentlicher Qualität was Abbildung, Farbechtheit und Belichtung angeht. Bei Auflösungen von maximal 1280pixel gibt es nichts auszusetzen. Posterdrucke würde ich persönlich sein lassen und zu einer DSLR Kamera greifen.

Bei den Videos habe ich keine Negativpunkte feststellen können. Selbst bei schnellen Schwenks mit der Kamera bekommt man gute Ergebnisse.
Um seine Fotos anzuschauen geht man einfach in den Foto-Ordner. Dort viel mir sofort auf, dass die Fotos immer eine gewisse Ladezeit benötigen, bevor sie scharf dargestellt werden. Das kannte ich bisher von keinem anderen Handy. Ich vermute, dass es an der Dateigröße der 8.1 Megapixel Fotos liegt und der Arbeitsspeicher eine gewisse Zeit benötigt, bevor die Fotos geladen sind .

Internet

Ein integrierter Internetbrowser ist mit an Bord. Zusätzlich habe ich den Firefox und Dolphin Browser getestet. Für welchen man sich entscheidet muss man selber wissen. Ich ziehe den Firefox vor, da ich diesen bereits seit Jahren von der Desktop Version kenne. Lesezeichen kann man in allen genannten Browser speichern. Schwenken und Zoomen und sich die Webseite in einer übersichtlichen Gesamtansicht oder mit vergrößerten Details anzeigen lassen funktioniert tadellos.

Lieferumfang

  • USB Daten/Ladekabel
  • Netzstecker
  • Kopfhörer

The following two tabs change content below.
Blogger, Fotograf, Techie, Kindle Leser, iOS und Android Fan, Weltenbummler, Espresso Konsument aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs sportathlete.de und blogfotografie.de Hier geht es zu Google Currents und RSS!

Über den Autor

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, Kindle Leser, iOS und Android Fan, Weltenbummler, Espresso Konsument aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen.

Verfolge auch meine Blogs sportathlete.de und blogfotografie.de

Hier geht es zu Google Currents und RSS!

4 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Laurus Weckmüller

    Hey Micha,

    Dein Testbericht ist echt spitze ! Ich habe mich auch für dieses Smartphone entschieden und ich bedanke mich dafür, das du alles so supertoll erklärt hast ! Gefällt mir sehr gut. Ich habe dir in Facebook eine Anfrage gesendet. Ich wäre sehr glücklich wenn du diese annehmen könntest, da ich noch einige Fragen zu dem Gerät habe.

    Liebe Grüße,

    Laurus

  2. mw-iphone.com

    Na deine Fragen kannst Du auch gerne hier stellen und ich werde diese gern beantworten.

  3. A.Herrig

    Hallo!
    Ich hab das Ray seit knapp ner Woche…heute wollte ich mal kurz die Kamera ausprobieren…
    Soweit alles klar…nur beim beenden der Kamera, gab es son „klick“-Geräusch, was ich von diesem Handy noch nie gehört habe…und ich hatte auch das Gefühl,, das es auch spürbar war am Akkudeckel…
    Schwer zu beschreiben….
    Hast du das auch gemerkt?Is das gewollt?

  4. mw-iphone.com

    Seltsam, dass ist mir bei Testhandy nicht aufgefallen und ich habe eine ganze Menge Fotos damit gemacht. Beobachte es mal und ggf. solltest Du es auf Garantie umtauschen.

Schreibe einen Kommentar